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Zwei Projekte befassten sich während der vergangenen Projektwoche mit allen drei Dimensionen: Mit Brücken aus Papier und mit Zeichnungen, die ihre "Zeichenebene" verlassen.
Brücken verbinden Architektur, Technik und Kunst
Im Technikraum machte sich eine Projektgruppe daran, Brückenmodelle in kunstvoller Architektur zu planen und anschließend zu bauen - nur mit dem Werkstoff Papier. Dabei kam es, wie Lucas aus der 7. Klasse erklärt, vor allem auf die Ästhetik, nicht unbedingt auf die Tragfähigkeit der Brücken an. Dennoch machen die fertigen Modelle einen sehr professionellen und stabilen Eindruck.
"Ich habe mich bei meinem Modell direkt von der Elbbrücke zwischen Lauenburg und Hohnstorf inspirieren lassen", verrät Lucas . Aber auch viele andere Designs sind zu bewundern: Kurze und lange, niedrige und hohe Brücken.
Aus der Ebene in die dritte Dimension
Eine weitere Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus fast allen Klassenstufen befasste sich mit Zeichnungen, die in unterschiedlicher Form die Ebene des Papiers verlassen und ein räumliches Erlebnis ermöglichen.
Die Jüngeren erstellen z.B. Raubfisch-Zeichnungen mit einen Klapp-Effekt, bei denen ein netter Fisch plötzlich sein Maul aufreißt und sehr gefährlich wirkt. Die Älteren übten sich in zeichnerischen Tricks, mit denen man ebene Objekte auf dem Zeichenpapier einen räumlichen Eindruck erzeugen lassen kann.
Dirk Seifert